Erste Bungee-Fitness-Stunde: So bereitest du dich vor

Du hast dich entschieden, Bungee Fitness auszuprobieren? Eine großartige Wahl!

Damit deine erste Stunde zu einem unvergesslichen (und schmerzfreien) Erlebnis wird, haben wir hier alle wichtigen Infos für dich zusammengestellt – von der richtigen Kleidung über die mentale Einstellung bis hin zu dem, was dich im Studio erwartet.

Inhaltsverzeichnis

  • Die richtige Vorbereitung zu Hause

  • Was anziehen? Der perfekte Bungee-Look

  • Im Studio – das erwartet dich

  • Die erste Stunde Schritt für Schritt

  • Nach der Stunde – was jetzt?

  • Checkliste für den ersten Termin

  • Häufige Anfängerfehler – und wie du sie vermeidest

1. Die richtige Vorbereitung zu Hause

Ernährung vor dem Training

  • 2–3 Stunden vorher: Eine leichte, kohlenhydratreiche Mahlzeit (z.B. Haferflocken, Banane, Vollkornbrot mit Honig).

  • 1 Stunde vorher: Nur noch kleine Snacks wie einen Apfel oder eine Handvoll Nüsse.

  • 30 Minuten vorher: Keine schweren Mahlzeiten mehr – sonst flutscht's im Bauch nicht so gut beim Springen.

Flüssigkeitszufuhr

  • Trinke über den Tag verteilt ausreichend Wasser (ca. 1,5–2 Liter).

  • Eine Stunde vor dem Kurs noch ein Glas Wasser trinken – aber nicht zu viel, sonst schwappt es beim Hüpfen.

Mentale Einstellung

  • Sei neugierig, nicht ängstlich. Die Seile halten dich sicher!

  • Du musst nichts können – alles wird Schritt für Schritt erklärt.

  • Lachen ist ausdrücklich erlaubt (und erwünscht).

→ Was dir vorher niemand gesagt hat: 5 Dinge, die ich vor meiner ersten Bungee-Stunde gern gewusst hätte – diese Erfahrungen nehmen dir die letzte Nervosität.

2. Was anziehen? Der perfekte Bungee-Look

Richtig:
Ziehe ein eng anliegendes Shirt (Dryfit oder Baumwolle) an – nichts Weites, das sich im Seil verfangen könnte. Dazu gehören enge Sportleggings, keine weiten Jogginghosen. Trage saubere Hallensportschuhe mit heller Sohle (keine Straßenschuhe) und normale Sportsocken, am besten etwas fester. Lange Haare solltest du zusammenbinden, damit sie nicht ins Gesicht fliegen. Lass allen Schmuck wie Ketten, Ohrringe oder Piercings zu Hause – sie könnten hängen bleiben.

Falsch:
Weite T-Shirts oder Hoodies, Jeans oder andere nicht dehnbare Hosen, barfuß oder nur mit Socken (das rutscht im Gurt) sowie Schmuck oder Uhren sind keine gute Idee.

Extra-Tipp:
Zieh dir Schichten an, die du ausziehen kannst. Nach dem Aufwärmen wird dir warm – ein dünnes Langarmshirt unter dem T-Shirt ist praktisch.

3. Im Studio – das erwartet dich

Wann ankommen?

Plane 15–20 Minuten vor Kursbeginn ein.
Du musst dich umziehen, den Trainer kennenlernen und in den Gurt eingespannt werden.

Anmeldung & Einverständnis

Die meisten Studios lassen dich vor der ersten Stunde einen Haftungsausschluss unterschreiben. Das ist normal. Minderjährige brauchen die Unterschrift der Eltern.

Gespräch mit dem Trainer

Der Trainer fragt dich nach:

  • Vorerkrankungen (Rücken, Knie, Herz-Kreislauf),

  • deinem Fitnesslevel,

  • eventuellen Ängsten.

Sei ehrlich! Nur so kann der Trainer auf dich eingehen.

Einstellung des Equipments

Der Trainer sucht das passende Seil für dein Gewicht aus und stellt den Gurt richtig ein.
Sag Bescheid, wenn etwas drückt oder zu locker sitzt.

4. Die erste Stunde Schritt für Schritt

Gesamtdauer: ca. 60 Minuten
Die Stunde gliedert sich wie folgt: Etwa 10 Minuten für Ankommen und Umziehen, weitere 10 Minuten für Einweisung und Gurte anlegen, dann 35 Minuten reines Training und schließlich 5 Minuten Cool-down mit Ausklang.

Das Training selbst läuft in mehreren Phasen ab:
Zuerst ein 5-minütiges Warm-up ohne Seil (Armkreisen, Hampelmänner, etc.). Danach folgt eine 5-minütige Eingewöhnung, bei der du erste Schritte mit dem Seil machst und spürst, wie der Widerstand wirkt. Anschließend lernst du 10 Minuten lang die Basics: Bounce (federn), Standwaage, leichte Squats. Dann kommen 10 Minuten erste Übungen wie High Knees, Leg Lifts und Ausfallschritte – immer mit Seilunterstützung. Den Abschluss bildet ein 5-minütiges Cool-down mit Dehnen, lockeren Bewegungen und dem Ablegen des Gurtes.

Wichtige Kommandos
Der Trainer wird Dinge sagen wie:

  • „Geh in den Widerstand“ – weg vom Ankerpunkt, bis du Zug spürst.

  • „Lass dich zurückholen“ – entspannen, das Seil zieht dich zurück.

  • „Achte auf deinen Core“ – Bauch anspannen für Stabilität.

5. Nach der Stunde – was jetzt?

Trinken & Essen

  • Trink ausreichend Wasser, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen.

  • Ein kleiner Snack mit Kohlenhydraten und Eiweiß (z.B. Banane + Proteinriegel) hilft bei der Regeneration.

Dehnen & Ausrollen

  • Leichtes Dehnen der beanspruchten Muskeln (Beine, Po, Rücken).

  • Faszienrolle oder Massageball für die Oberschenkel – falls du Zugang hast.

Wie fühlst du dich?

  • Muskelkater: Völlig normal, besonders am nächsten Tag. Dehn dich sanft, geh spazieren.

  • Schwindel: Sollte nach ein paar Minuten vergehen. Falls nicht, setz dich hin und trink Wasser.

  • Glücksgefühl: Auch normal! Die Endorphine tanzen.

Wann das nächste Mal?

Warte 2–3 Tage, bis der Muskelkater abgeklungen ist, dann kannst du wieder. Dein Körper braucht Zeit, sich anzupassen.

→ Damit du langfristig motiviert bleibst: 5 sanfte Veränderungen, die Frauen motiviert und mit Freude in Bewegung bringen – kleine Gewohnheiten, die dein Trainingsglück steigern.

6. Checkliste für den ersten Termin

Kopier dir das einfach aufs Handy oder druck es aus:

  • Kurszeit notiert?

  • 15–20 Minuten früher da sein eingeplant?

  • Enganliegende Sportkleidung eingepackt?

  • Hallenschuhe mit heller Sohle?

  • Wasserflasche?

  • Kleiner Snack für nachher?

  • Haargummi (falls nötig)?

  • Schmuck abgelegt?

  • Gesundheitsfragen überlegt (falls der Trainer fragt)?

  • Neugier und gute Laune mitgebracht?

7. Häufige Anfängerfehler – und wie du sie vermeidest

Ein häufiger Fehler ist zu weite Kleidung. Viele denken „ist bequemer“, aber weite Stoffe können sich im Seil verfangen. Deshalb: eng ist sicherer!
Ein weiterer typischer Fehler ist zu viel Ehrgeiz – Anfänger wollen oft gleich fliegen wie die Profis. Hör stattdessen auf den Trainer: Basics zuerst, dann kommt der Rest von allein.
Manche vergessen beim Training die Atmung, weil sie sich so auf die Bewegung konzentrieren. Atme bewusst ein und aus – der Trainer erinnert dich bestimmt daran.
Auch keine Rückmeldung zu geben ist ein Fehler. Manche wollen nicht stören, aber du solltest sofort sagen, wenn der Gurt drückt oder du Schmerzen hast. Dafür sind die Trainer da.
Vergleiche dich nicht mit anderen. Andere machen manches besser – aber jeder fängt mal an. Dein Weg ist dein Weg.

Dein erster Flug – wir sind sicher, du wirst ihn lieben!

Bungee Fitness ist eine der wenigen Sportarten, bei denen du dich wirklich wie im Flug fühlst.

Nach der ersten Stunde wirst du müde, glücklich und stolz sein – und wahrscheinlich schon überlegen, wann du wiederkommen kannst.

Bereit, abzuheben?

Hinweis: Jeder Körper reagiert anders. Hör auf dich und deinen Trainer – dann wird die erste Stunde ein voller Erfolg.

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Damit du optimal ausgerüstet bist:

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